Antithese #33 – Sorgen gute Geschichten dafür, dass man eine Geschichtenwelt nicht verlassen möchte?

Ich habe mal wieder einen Wiederholungstäter – oder besser gesagt eine Wiederholungstäterin in diesem Fall – zu Gast. Sprich eine Person die schon einmal da war, wenn das auch bei ihr ein kleines Zeitparadoxon auslöst. Aber darum geht es in der heutigen Folge nicht, sondern darum was Geschichten so herausragend macht, dass wir uns manchmal von diesen gar nicht trennen wollen!

Eventuell ist das – neben der Geldgier großer Filmstudios – ja auch ein Faktor für Fortsetzungen?! Nun gut, ich glaube Geld ist da der größere Faktor, aber auf Fanseite kann es vielleicht doch entscheidend sein. Anders kann man sich nicht erklären, warum Transformerfans sich seit Jahren in die Michael Bay Geiselhaft begeben…
Oder spielt Nostalgie manchmal eher eine Rolle? Zumindest in Werken die nach langen Pausen zurückkehren und man sich erinnert wie gern man in deren Stories Zeit verbracht hat? Wobei diese Rückkehrer nicht immer mit weiteren guten Geschichten gesegnet sind. So kann aus der Massennostalgiefreude sehr schnell ein aufgebrachter Fanmob werden.

Und was ist wenn die Geschichte zu lang geht? Beziehungsweise gibt es das überhaupt, wenn man doch das Bedürfnis hat niemals die Welt des Werkes zu verlassen? Na ja, auf jeden Fall gibt es für uns beide wieder genug zu quatschen und zu philosophieren über dieses Phänomen. Welches wie ich kürzlich erfahren habe sogar einen Fachbegriff hat. Doch für den müsst ihr euch die Folge anhören.


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Gästin: Salia Siebenundachtzig

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Ergänzendes zu den Themen der Folge:

1) Da ich ja Salias Auftritt in meinen Let’s Plays zum ersten Sherlock Holmes Spiel erwähnt habe, hier kurz der Link zu der Folge ab der sie dabei war. Salia stößt ca. ab 5:45 dazu und das Ganze fand im April 2015 statt:
Let’s Play Sherlock Holmes: Das Geheimnis der Mumie

2) Ich muss mich in meiner Aussage zu Donna Leon’s Buchreihe rund um Commissario Brunetti korrigieren. Denn ich habe dieser Reihe bereits über 30 Bände angedichtet, aber aktuell (Stand 2019) sind es „nur“ 28 Fälle ihres Ermittlers.

3) Hier kommt ihr mit Hilfe des Links zum erwähnten Artikel auf Süddeutsche Zeitung Magazin:
Die Angst vor dem Schluss

4) Das ist der Tweet, bei dem ich um ein wenig Meinung zu dem Thema vorab erfragt habe, um das in die Folge einflechten zu können:
Märchenonkel Podcast Tweet vom 29.09.2019

5) Und zum Schluss noch der Wikipedia Eintrag über die Parasoziale Interaktion:
Parasoziale Interaktion

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