Antithese #54 – Sollten Eltern die Geschichten ihrer Kindheit an ihre Kinder weitergeben?

Ist es falsch den Nachwuchs an den Freuden der eigenen Kindheit teilhaben zu lassen? Vermutlich nicht, jedoch wie bei so vielen Dingen im Leben ist die Intention das Entscheidende!
Will ich mein Kindheit in Dinge reinzwängen? Vorlieben auf Biegen und Brechen erschaffen, weil es mir selbst wichtig ist und ich es nicht ertragen könnte, wenn mein Kind diese nicht teilt? Im schlimmsten Fall vielleicht sogar meine Kindheit meinem Kind überzustülpen? Eine billige Kopie meiner selbst erschaffen?

Was wie der Beginn eines mahnenden Kinderbuches klingt, ist vermutlich leider hier und da traurige Realität. Aus diesem Grund habe ich zwei Personen mir als Gäste in die Folge eingeladen, die nicht nur in der Vergangenheit schon einmal mich als Gesprächspartner*in unterstützt haben, sondern auch beides Eltern sind!

Mir war nämlich wichtig als (noch) kinderloser Mensch, sowohl die Sichtweise einer Mutter hinzu zu holen, als auch die Ansichten eines Vaters in das Gespräch einzubinden. Dabei wird es nicht immer einfach im Gespräch, da keiner von uns die absolute Patentlösung im Gepäck hat, sondern nur jeder seine ganz persönliche Meinung und Sicht auf die schwerwiegenden Fragen der Kindererziehung…


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Gäste: Mel & Snot

Weiterführende Links zu Mel & Snot:
Es gibt keine weiterführenden Links zu den beiden. Wie ich schon bei ihren einzelnen Gastauftritten hingewiesen habe, nutzen alle beide nicht keines der typischen Social Media Netzwerke wirklich aktiv. Natürlich haben sie Accounts auf Websiten wie etwa Twitch, Facebook oder Twitter, jedoch werden diese nicht in der Form genutzt, dass eine Verlinkung hier notwendig wäre.


Ergänzendes zu den Themen der Folge:

1) An der Stelle nur kurz der vielleicht etwas ausführlichere Hinweis, warum ich den erwähnten Tweet nicht verlinke: Zum einen war der Tweet nicht speziell nur an mich gerichtet und wie ich durch ein direktes Gespräch auch weiß, war mein Podcast nicht der alleinige „Auslöser“ für den Tweet. Aus diesem Grund ist er zwar Stein des Anstoßes diese Folge früher als gedacht in Angriff zu nehmen, aber nicht der alleinige Grund. Außerdem möchte ich auch nicht, dass die Person im Zweifel in irgendeiner Form deswegen zur Zielscheibe wird. Heute, noch in Zukunft, da ich nie wissen kann, wer irgendwann sich mal diesen Podcast hört und wie darauf reagiert.
Und da ich die Person sehr mag und wertschätze, will ich hier versuchen möglichst vorausschauend zu handeln. Ich bitte diesbezüglich um Verständnis.

2) Das erwähnte Spiel für den alten Commodore 64 war „Wild Streets“. Wobei ich durch die Google Bildersuche etwas irritiert bin. Denn die Bilder der Commodore Version nicht so aussahen, wie ich das Spiel in Erinnerung hatte. Stattdessen passen die Bilder der Amiga Version zu meiner Erinnerung. Ich bin… verwirrt…

3) Hier noch einmal die Links zu den drei Büchern, die ich in der letzten Folge empfohlen habe und auch in dieser noch einmal Bezug zu nehme:

4) An dieser Stelle möchte ich euch drei Beiträge verlinken, die ich mir beispielsweise im Zuge der Vorbereitung auf die Folge durchgelesen habe und am besten zu den erwähnten Problemen alter Kinderserien passen:
Antisemitismus in “Es war einmal … das Leben”: Zeichentrickklassiker soll geändert werden
Es war einmal … der Antisemitismus
Schluss mit der TV-Nostalgie

5) Leider konnte ich keine der Seiten finden, von denen Mel meinte dass sie fragwürdige Zweideutigkeiten in Kinderwerken sammeln würden. Aber immerhin habe ich diesen Beitrag gefunden, der dies in einem kleinen Rahmen gemacht hat. Viel Spaß mit diesen… „Perlen“…
Zehn Kinderbücher von früher, die uns heute verstört zurücklassen würden

6) Natürlich habe ich bei meiner Geschichte rund um den aufklärenden Lehrer wie zu erwarten war den falschen Rapper rausgegriffen. Nicht Bushido war derjenige mit den zweifelhaften Texten und dessen Ehrung beim Echo auch zum Fall des Preises führte – wenn auch ich mir sicher bin, dass auch Bushido mehr als genug Lyrics vorweisen kann, die mehr als nur zweifelhafter Natur sind! Den Rapper von dem ich sprach war jedoch Kollegah. Hier findet ihr aber zumindestens noch den Facebookbeitrag der besagten Lehrkraft, die sich die Zeit nahm mit seinen Schülern und Schülerinnen die Texte des Rappers einmal genauer unter die Lupe zu nehmen:
Facebookbeitrag des Lehrers Jörg Heeb

7) Wenn ihr die von mir zum Schluss hin empfohlenen Bücher genauer anschauen wollt, könnt ihr dies unter folgenden Links zu den Verlagsseiten tun:
Tupoka Ogette – exit RACISM
Alice Hasters – Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten
Reni Eddo-Lodge – Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

8) Und zum Schluss natürlich noch der Hinweis auf „Schau hin“ und die drei Websiten zum Thema pädagogische Kinderunterhaltung:
Kindgerechte Filme und Serien für Kinder
Flimmo
KinderFilmWelt
Kinofenster

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