Antithese #37 – Was machen asiatische Serien anders als westliche?

Bei der heutigen Folge sind meine Gästin und ich ein wenig eskaliert und haben mal eben so die bis dato längste Folge dieses Podcasts aufgenommen. Spielfilmlänge haben wir zwar nicht erreicht, jedoch hat auch nicht viel mehr dafür gefehlt. Dabei ist das Thema gar nicht einmal filmischer Natur… wobei… eigentlich doch schon wieder. Also irgendwie zumindest.
Denn eigentlich geht es durchaus um Produktionen von Videomaterial, aber eben auf andere Art. Was ich bei dem ganzen rumdrucksen versuche zu sagen: Wir reden über Serien!

Natürlich geht das nicht ganz ohne eine Art besonderen Kniff von statten. Zusammen betrachten und besprechen wir nämlich heute, inwieweit sich die asiatische Kultur von der westlichen unterscheidet, wenn es darum geht Serien zu gestalten. Was sind Punkte die den Unterschied ausmachen? Vielleicht die Länge einer Staffel oder gibt es im asiatischen Raum überhaupt so etwas wie Staffeln? Selbst innerhalb der Kulturkreise stellen wir aber Unterschiede fest. Damit meine ich letztendlich nicht nur China, Korea und Japan, sondern auch Nord-, Südamerika und England.

Und was ist mit den Klischees und Stereotypen, die unterschiedliche Nationen haben? Auch darüber können wir einen spannenden Blick auf asiatische Serien im Vergleich zu westlichen Serien gewinnen. Allein schon wenn es um Intelligenz geht und die gesellschaftliche Bedeutung dieser gegenüber körperlichen Merkmalen. Ehrlich gesagt ist es nicht verwunderlich, dass wir bei dieser Folgenlänge heute herausgekommen sind…


Weitere Informationen

Gästin: Carli Roth

Weiterführende Links zu Carli:
Die Website ihres Podcasts „Carlis Serienoase“
Das Podcast Twitter Profil
Und ihr persönliches Twitter Profil

Auf ihrer Website findet ihr auch eine Rubrik in der Links zu Filmrezensionen zu finden sind oder auch (so etwas wie) Challenges, bei denen sie mitmacht:
Mehr von Carli


Ergänzendes zu den Themen der Folge:

1) Die Aufnahme dieser Folge geschah im September, weshalb einige zeitliche Angaben zu Ankündigungen oder der Netflixstellungnahme etwas irritieren möge. Bitte bedenkt dies, wenn ihr euch die Folge anhört. Danke

2) Carli ist mal wieder eine dieser wunderbaren Gästinnen, die ich über die Website Podcasterinnen.org finden durfte. Dort könnt gibt es nämlich eine große Sammlung Podcasterinnen und nicht-binärer Podcastpersonen und deren Projekte:
Podcasterinnen.org

3) Wenn ich schon erwähne, dass ein Manga den Tod eines Haustieres behandeln kann, sollte ich wohl auch Beispiele nennen. In der Podcastfolge dachte ich dabei primär an „Träume von Glück“ vom Mangaka Jiro Taniguchi (im jap. Original „Inu o kau“). Dieser erschien 2008 bei Carlsen und ist inzwischen nur noch antiquarisch zu erwerben.

4) Hier könnt ihr euch die drei Staffeln zur YouTube Serie #TubeClash von darkviktory anschauen:
#TubeClash – Staffel 1
#TubeClash – Staffel 2
#FinalClash – Staffel 3

5) Im nachfolgenden findet ihr das Video, auf welches ich mich im Laufe des Podcasts beziehe und das ich auch vorab Carli geschickt hatte, um darüber sprechen zu können.
Western vs Eastern Storytelling – What’s the Difference? (A General Overview)

6) Eine kleine Korrektur an dieser Stelle: Ip Man ist ein Charakter der aus China stammt in den Filmen und nicht wie von mir behauptet aus Japan. Es ist sogar eher so, dass die Japaner in den Filmen als Feinde und Aggressoren dargestellt werden. Sorry für diesen Fehler.

7) Aktuell ist das mit der alten Serie doch noch nicht in trockenen Tüchern, anders als von mir zum Zeitpunkt der Aufnahme vermutet. Werde hier nachtragen, wenn ich drüber sprechen kann.

8) Zwar führt dieser Link nicht direkt zur Harvard Studie (die wir leider beide nicht mehr wiederfinden konnten), aber zu einer Zusammenfassung der Ergebnisse. Hoffentlich für euch ein adäquater Ersatz.
Expert explains why korean dramas are so addictive

9) Falls ihr euch die Netflixalternative Viki einmal anschauen wollt, die Carli angesprochen hat, könnt ihr diesen Link als Abkürzung zur Website nutzen:
Rakuten VIKI

10) An dieser Stelle findet ihr noch den Zeitungsartikel, der – trügerischer Erinnerung sei Dank – doch nicht von der New York Times stammte, sondern vom Wall Street Journal. Na ja, fast das gleiche…
South korean soap operas: Just lowbrow fun?

11) Dieser „jemand“ mit dem ich über Kaijus gesprochen habe, war natürlich der gute Steffen vom NerdNerdNerd Podcast aus der Folge #34 – „Was macht die Faszination an Kaijūs aus? Story oder Spektakel?“
Ich hatte damals zu viele Podcasts hintereinander weg aufgenommen und dadurch hier seinen Namen nicht ordentlich genannt. Es tut mir Leid.

12) Und zum Abschluss hier noch der Link zum „Filmbequatscher Podcast“, den gegen Ende der Folge noch erwähnte:
Filmbequatscher Podcast

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